Rollenspiele
Rollenspiele haben ihren Ursprung in den USA 1974: Die Spieler schlüpfen auf Basis mehr oder minder komplexer Regeln in imaginäre Charaktere, die sie beschreibenderweise durch eine ebenso imaginäre Phantasiewelt leiten. Diese Welt wird dargestellt durch einen Spielleiter. Das Ganze findet am Tisch statt - sämtliche Aktionen finden nur im Kopf der Spieler statt.
Liverollenspiele gehen ein Stück weiter: Aus den imaginär vorgestellten Charakteren wird ein verkleideter Spieler. Die Spielwelt wird ein abgegrenzter Bereich in der freien Natur. Die Aktionen der Spieler müssen nun real durchgeführt werden (im Falle von z.B. Verletzungen oder Heilung durch Magie wird natürlich nur Theater gespielt).
Das Liverollenspiel wird zum interaktiven Theater mit offenem Ende und ohne externem Publikum.
Der Spielleiter wird zum Organisator, der mit Unterstützung von „Nichtspieler-Charakteren“ den Liverollenspielern eine phantastische Welt präsentiert.
Liverollenspiele dauern von wenigen Stunden an bis hin zu mehreren Tagen. Die Spieler spielen in dieser Zeit durchgehend ihre selbstentworfenen Rollen.